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Selbstverteidigung – Sport in der Corona Zeit

Normalerweise bist du mindestens drei Mal die Woche im Fitnessstudio?

Du vermisst deinen Fußball-Verein oder trauerst deiner wöchentlich stattfindenden Zumba-Session nach? In Zeiten von Corona ist es gar nicht so einfach, sportliche Routinen und die persönliche Fitness aufrechtzuerhalten. Sporteinrichtungen sind geschlossen, Events und Spiele wurden für die nächsten Wochen abgesagt. Seit der Virus sich ausbreitet und “Social Distancing” angesagt ist, kann man nicht einmal mehr in der Gruppe laufen gehen. Nun ist Kreativität gefragt. Im Folgenden stelle ich dir einige Ideen vor, wie du dich trotz sozialer Distanz sportlich betätigen und dabei sogar Spaß haben kannst. Außerdem gebe ich Tipps, was du in Zeiten des Virus beim Sport beachten solltest.

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Welche Ausstattung brauche ich für den Sport daheim?

Während im Fitnessstudio oder deinem Sportkurs moderne Geräte für jegliche Art von Training zur Verfügung stehen, haben die meisten Menschen nur wenige oder gar keine solcher Hilfsmittel in ihren eigenen vier Wänden. Doch Not macht erfinderisch – wie inzwischen auch zahlreiche Instagram-Posts zeigen. Da werden der Fitness zuliebe Indoor-Parcours aus Haushaltgegenständen gebaut oder jemand läuft einen Marathon auf seinem Balkon.

Ganz so bunt musst du es natürlich nicht treiben: Statt einer Gymnastikmatte kannst du beispielsweise ein großes Handtuch, eine Decke oder den Teppich als Unterlage nutzen. Gefüllte Wasserflaschen oder andere schwere Gegenstände dienen dir als Gewichte. Auch deine Möbel lassen sich im Handumdrehen zu Fitnessgeräten umfunktionieren: Stütze dich zum Beispiel auf der Couch oder Bettkante ab, um erhöhte Liegestütze auszuführen. Vielleicht entdeckst du dabei sogar ganz neue Übungen, die dir helfen, die von dir gewünschten Bereiche zu trainieren.

Bei YouTube und Co. findest du außerdem zahlreiche Tutorials, die dir zeigen, wie du mit deinem eigenen Körpergewicht trainieren kannst – und dabei ähnlich gute Resultate erzielst wie mit den Hanteln im Fitnessstudio.

Welcher Sport ist noch möglich?

Du gehst gerne joggen oder fährst Fahrrad oder Inliner? Dann kannst du deiner Leidenschaft trotz Corona und Social Distancing weiter nachgehen. Schnapp dir deine beste Freundin und powert euch so richtig aus. Denk dabei lediglich daran, ausreichend Abstand zu anderen Sporttreibenden oder Spaziergängern einzuhalten. Empfehlenswert ist es auch, eine Route zu wählen, auf der nicht so viele Leute unterwegs sind – beispielsweise den nächstgelegenen Wald- oder Feldweg.

Trainierst du deine Fitness lieber durch Kraftsport beziehungsweise Übungen für den Muskelaufbau, findest du im Internet unzählige Videos, Workouts und ganze Trainingsprogramme. Entweder du orientierst dich hier an den Sport-Influencern, die du schon lange gut findest, oder gibst neuen Gesichtern eine Chance, von denen viele zurzeit täglich neue Workouts zusammenstellen. Seitdem Corona die Gesellschaft praktisch lahmgelegt hat, stellen einige prominente Trainer auf ihren Kanälen kostenlose Trainingsvidos zur Verfügung oder bieten Challenges an, mit denen du über einen bestimmen Zeitraum hinweg bestimmte Körperbereiche trainieren kannst.

Welche Möglichkeiten gibt es für Fans der Selbstverteidigung?

Auch Unterrichts- und Trainingseinrichtungen, die die verschiedenen Formen der Selbstverteidigung lehren, wurden im Zuge der Corona-Maßnahmen vorerst geschlossen. Trotzdem gibt es für dich ein paar Möglichkeiten, dein Training in der nächsten Zeit nicht komplett aufzugeben. Wie für andere Sportarten auch gibt es im Netz Anbieter von Kursen zur Selbstverteidigung, die online abgehalten werden. Inzwischen haben Fans der Selbstverteidigung auch Instagram für sich erobert und stellen dort Tipps für Übungen zur Verfügung. Natürlich kannst du auch einfach in den nächsten Park oder Grünstreifen gehen und dein Trainingsprogramm dort absolvieren.

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Als Schutz vor Corona zu hohe Belastungen vermeiden

Alleine oder zu zweit laufen gehen ist weiterhin erlaubt – und stärkt das Immunsystem. Man sollte allerdings vorsichtig sein, denn wer sich übermäßig belastet, ist anfälliger für den Virus. Wenn du also beim Laufen gerne ans Limit gehst, ist für die nächste Zeit Zurückhaltung angesagt. Das gilt auch für Leistungssportler, die das Training am Anschlag gewöhnt sind.

Wie finde ich Motivation?

Sport oder doch lieber Netflix? Wenn du nur wenig Motivation aufbringst, dein Fitnessprogramm regelmäßig durchzuziehen, mach ein soziales Event draus. Eröffne mit Freunden beispielsweise eine WhatsApp-Gruppe, in die alle Fotos von sich beim Trainieren stellen.

Doch auch allein zu Hause kannst du dich motivieren – etwa mit Live-Workouts. Viele Influencer zeigen ihre Fitness-Routinen in Echtzeit auf Instagram oder YouTube. Während du trainierst, weißt du, dass viele andere vor dem Bildschirm gerade genauso schwitzen wie du. So lässt sich der innere Schweinehund gleich viel leichter besiegen. Mach dir außerdem immer wieder klar, dass eine gesteigerte Fitness deinem Körper hilft, den Virus abzuwehren. Hol das Beste aus der Situation heraus und zeig Corona, dass du dich nicht unterkriegen lässt.

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