Selbstverteidigung

Effektive Selbstverteidigung mit WingTsun

Sifu Ralf Meininghaus

Sifu Ralf

Was bedeutet Selbstverteidigung?

Unter dem Begriff „Selbstverteidigung“ werden meistens Verhaltensstrategien zusammengefasst, die Menschen helfen, in extremen Situationen zu überleben und im Idealfall unversehrt der Gefahrenquelle zu entkommen. Als extreme Situationen gelten dabei Raubüberfälle, Schlägereien, Mordversuche und ähnliche Situationen, in denen der Leib und das Leben der betroffenen Person ernsthaft bedroht werden. Dabei umfassen die besagten Verhaltensstrategien nicht nur effektive Schläge, Blöcke, Griffe und Befreiungen aus diesen, sondern auch psychologische Momente. Denn um zu überleben, muss die betroffene Person in erster Linie die Situation und die Absichten des oder der Gegner richtig einschätzen. Nicht weniger wichtig ist es, dass sie auch ihre Chancen in der Situation ausrechnet und erst ausgehend davon eine Verhaltensstrategie wählt. Dafür aber ist auch die strenge Kontrolle der eigenen Emotionen und der Atmung erforderlich. Darum werden auch solche Aspekte in Slbstverteidigungskursen besprochen.

Was sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie diverse Kurse miteinander vergleichen?

Kurse zur Selbstverteidigung bringen nur dann etwas, wenn sie regelmäßig besucht werden. Daher sollten Sie eine Veranstaltung wählen, die mehrmals pro Woche und zu den für Sie passenden Zeiten stattfindet. Dabei darf der Ort der Veranstaltung nicht zu weit von Ihrem Arbeits- oder Wohnort liegen, damit Sie immer rechtzeitig kommen können. Zu berücksichtigen ist auch, ob der jeweilige Kurs für Erwachsene oder Kinder gedacht ist. Wenn es ein Kurs für Erwachsene ist, muss man im nächsten Schritt prüfen, ob er für Männer oder Frauen konzipiert wurde. Denn Männer und Frauen haben sowohl anatomische als auch psychologische Unterschiede, die erhebliche Auswirkungen auf die zu empfehlenden Verhaltensstrategien haben. Doch unabhängig davon, ob der Kurs für Kinder oder Erwachsene gedacht ist, muss er von einem lizenzierten Trainer angeboten werden. Denn unqualifizierte Trainer bringen ihren Schülern nur falsche Strategien bei, die im Ernstfall sogar zum Tod führen können. Deswegen empfiehlt es sich, sich nur in solche Kurse einzuschreiben, deren Veranstalter kein Problem mit dem Zeigen ihrer Lizenz haben. Dabei sollte auch die Chemie zwischen dem Trainer und seinen Schülern stimmen. Daher sollte man ein paar Probeveranstaltungen besuchen, bevor man endgültig entscheidet, ob man den jeweiligen Kurs langfristig belegt.

Checkliste für die Wahl des richtigen Verteidigungskurses